Im Jahr 1879 wurde das erste am lebenden Menschen anwendbare Zystoskop in der Gesellschaft der Ärzte in Wien vorgestellt.  Es war vom Dresdner Arzt Maximilian Nitze entwickelt  und in Zusammenarbeit mit dem Instrumenten-Fabrikanten Josef Leiter in Wien zur technischen Perfektion gebracht worden.  Zur Beleuchtung im Blaseninneren diente ein Platinglühdraht, der sich am distalen Ende des Instrumentes befand und in die Blase eingeführt wurde. So genial die Erfindung, so umständlich die Handhabung: Eine komplizierte Wasserkühlung, die den in einer Glasröhre befindlichen Glühdraht ständig umspülte, sollte die Patientinnen und Patienten vor Verbrennungen schützen. Ab dem Jahr 1886 konnte diese sehr aufwändige Art der Beleuchtung durch ein Edison-Mignonlämpchen ersetzt werden.

 

 

 

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© Internationale Nitze-Leiter-Forschungsgesellschaft für Endoskopie