Karl Storz (1911-1996) gründete nach dem 2. Weltkrieg seine eigene Firma zur Herstellung medizinisch-technischer Instrumente. Sein besonderes Interesse galt der Endoskopie. Die Problematik der Beleuchtung mittels distaler Glühbirne war ihm voll bewusst. 1960 kam der Durchbruch: Storz hatte erkannt, dass sich Glasfasern weitaus besser zur Lichtleitung eigneten. Von einem Generator wurde das Licht über einen Glasfaserlichtleiter geleitet. Das Kaltlicht war geboren und Karl Storz erhielt für diese Entwicklung das Patent. Das erste Endoskop mit Kaltlicht war ein semiflexibles Gastroskop nach Wolf Schindler.

 

 

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© Internationale Nitze-Leiter-Forschungsgesellschaft für Endoskopie